Lungenembolie

Auf dem Bild sehen Sie ein Verstopftes Lungengefäß also eine Lungenembolie.

Auf dem Bild sehen Sie ein Verstopftes Lungengefäß also eine Lungenembolie.

Durch die Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge mit einem Blutgerinnsel entsteht in der Regel eine Lungenembolie schön Seitlich auf dem Linken Bild zu sehen.

In den meisten Fällen stammt dieses Blutgerinnsel aus Becken- oder Beinvenen, in denen sich im Vorfeld eine Thrombose gebildet hatte (rechtes Bild). Aber auch Fett, Fruchtwasser, Fremdkörper, Luft oder einzelne Zellen innerhalb der Gefäße können zu Embolien führen. Dies ist jedoch relativ selten der Fall.

Innerhalb Deutschlands erleiden pro Jahr rund 60 bis 70 Personen von 100 000 Einwohnern eine solche Erkrankung. Was bei einer Bevölkerung in Deutschland von circa 82 Millionen Menschen (stand 2013) circa 49.000 – 58.000 Patenten sind. 



Was ist eine Lungenembolie?

In der Medizin wird von einer Embolie gesprochen, wenn von einem anderen Ort im menschlichen Körper ausgehend ein Blutgerinnsel in ein Blutgefäß eingeschwemmt wird und es zu einer Verstopfung kommt. Es wird hierbei von einem Thrombus gesprochen.

Bei der Lungenembolie kommt es dabei zu einer Blockierung einer Lungenarterie, die dafür verantwortlich ist, dass sauerstoffarmes Blut vom Herzen zur Lunge weiter transportiert wird. Eine Lungenembolie kann das Leben eines Menschen stark bedrohen. Je größer dieser Thrombus ist, umso größer ist auch die Lungenembolie.

In aller Regel handelt es sich dabei um eine Vielzahl von Thromben, die zur gleichen Zeit die Lungengefäße zum Teil oder auch komplett verstopfen. Mitunter sind sogar beide Lungenflügel eines Patienten hiervor betroffen. Zudem ist es auch möglich, dass Fruchtwasserembolien während der Geburt entstehen. In den Lungen können aber auch Knochenmarksembolien entstehen.

Eine der häufigsten falsch diagnostizierten Todesursachen beim Menschen ist die Lungenembolie. Innerhalb Deutschlands liegt die Todesursache einer Lungenembolie pro Jahr bei rund 40 000 Betroffenen. Damit handelt es sich hierbei um die dritthäufigste Herz-Kreislauf-Krankheit, die zum Tode führen kann.

Die Diagnose

Seitens des Arztes werden Lungenembolien basierend auf den vorhandenen Symptomen und verschiedener Untersuchungen vorgenommen. Zu diesen Untersuchungen zählen beispielsweise Blutbluttests, eine Computertomografie oder auch eine Lungenszintigrafie. Insofern ein kleineres Blutgefäß in den Lungen von einer Embolie betroffen ist, werden nur leichte bis gar keine Beschwerden hervorgerufen. Wird jedoch ein größeres Lungengefäß von der Lungenembolie betroffen kommt es zur Lebensbedrohung. Es treten Symptome wie schmerzhafte Beschwerden während des Atmens, Atemnot und Herzrasen auf. Daher macht sich eine Behandlung der Krankheit in einem Krankenhaus zwingend erforderlich. Eine sofortige Behandlung der Erkrankung erfolgt per Gabe von Arzneimitteln über die Vene. Dadurch wird die Blutgerinnung blockiert und das Blutgerinnsel aufgelöst. In Ausnahmefällen müssen die Blutgerinnsel unter Zuhilfenahme von Gefäßkathetern oder mittels Operationen entfernt werden. weiteres zur Diagnose

Wie sich eine Lungenembolie bemerkbar macht
Beschwerden treten in aller Regel ganz plötzlich auf. Sie können unter Umständen einen dramatischen Verlauf annehmen.

Anzeichen einer Lungenembolie können sein:

  • Atembeschwerden inklusive einer zu schnellen Atmung
  • Blaufärbung der Fingerkuppen, Lippen oder der Ohrläppchen
  • Blutiger Auswurf
  • Herzklopfen
  • Schmerzen im Brustbereich
  • Ohnmacht
  • sehr schnelle Erschöpfung bei kleinen Bewegungen
Besteht der Verdacht auf eine Venenthrombose, sollte der Hausarzt gerufen werden, gegebenenfalls ein Notarzt. Sofern sich solche Momente auf eine Lungenembolie bemerkbar machen, sollte umgehend der Rettungsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 112 angerufen werden.
Eine Notfalltherapie ist nur in einem Krankenhaus möglich.

Wer ist gefährdet, an einer Lungenembolie zu erkranken?
An Lungenembolien oder Thrombosen können ganz besonders diejenigen Patienten erkranken:

  • eine Operation, insbesondere eine Knochenoperation, oder eine Ruhigstellung der Beine hinter sich hat
  • über eine längere Zeit bettlägerig waren
  • während einer sehr langen Reise – Bus- oder Flugreise – ihre Beine kaum bewegt haben
  • selbst schon einmal an einer Lungenembolie oder Thrombose erkrankt waren oder bei denen dies in der Verwandtschaft bereits vorgekommen ist
  • unter Krampfadern an den Beinen leiden
  • eine Herzschwäche mit chronischen Verlauf haben.

Wie sieht die Prognose aus?
Die Prognose ist wesentlich von einer Vielzahl verschiedener Faktoren abhängig. Beispielsweise hängt diese von dem jeweiligen Schweregrad und der Dauer der Embolie, dem Alter sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand der leidtragenden Person und dem Zeitpunkt des Behandlungsbeginns ab. Aber auch mitunter auftretende Komplikationen können eine wesentliche Rolle bei der Prognose spielen. 

Kleinere dieser Erkrankungen verlaufen meistens ohne weitere Probleme. Eine größere Embolie hingegen kann durch einen Verschluss der großen Lungenarterie lebensbedrohlich werden. Wenn die Lungenembolie sofort zu Anfang zu schweren Kreislaufproblemen führt, muss mit einer Sterberate von 15 Prozent der betroffenen Personen gerechnet werden.

Wird eine konsequente Therapie durchgeführt, besteht ein geringeres Risiko, erneut an einer Lungenembolie zu erkranken. Das wichtigste Ziel dabei ist die Verhinderung einer Thrombose. Erfolgt keine weitere Therapie ist die Gefahr einer Wiederholung im Wesentlichen größer. Mit 30 Prozent muss gerechnet werden.

Wie wird die Lungenembolie behandelt?

Eine kleine sowie mittelgroße Lungenembolie, welche ohne weitere Beeinträchtigungen respektive mit nur sehr wenigen Beeinträchtigungen einhergeht, wird in der Regel ähnlich wie eine tiefe Thrombose der Beinvenen behandelt. Ergänzt werden kann diese durch eine Behandlung mit Sauerstoff. Eventuell machen sich die Bekämpfung auftretender Schmerzen und eine Ruhigstellung erforderlich. 

Bei einer großen Lungenembolie, die sehr oft die rechte Herzkammer (gesamte Herz) belastet, ist eine notfallmäßige Behandlung erforderlich. Diese erfolgt mit Arzneimitteln, die die Gerinnsel auflösen. Eine derartige Behandlung muss stets auf einer Intensivstation mittels Überwachung durch einen Monitor erfolgen. Die kleineren Lungenembolien erfolgen auf einer normalen Station.

Eine stationäre Behandlung dauert im Normalfall zwischen fünf und sieben Tagen. Erscheinen Komplikationen, muss mit einer Verlängerung der Behandlung gerechnet werden. Zu den eventuellen Komplikationen zählt unter anderem eine Lungenentzündung.

Gerinnsel auflösende Arzneimittel (Lyse)
Die große Lungenembolie geht meist mit einer Belastung des Herz-Kreislaufsystems einher. Sie macht die Lyse-Behandlung auf einer Intensivstation notwendig. Mit Hilfe dieser Behandlung können die durch Blutgerinnsel verstopften Gefäße wieder geöffnet werden. Der Blutdruck sinkt, es kommt zu einer Entlastung der rechten Herzkammer. Die Versorgung mit Sauerstoff wird wieder normalisiert. Zudem wird das Blut in der Lunge Verdünnt. 

Gerinnungshemmende Medikamente
Eine weitere Behandlung erfolgt durch das gerinnungshemmende Arzneimittel Heparin. Dieses wird in Form einer Infusion von einem Arzt über die Vene oder als Spritze verabreicht. Mit diesem pharmazeutischen Produkt können Bildungen von Gerinnseln vorgebeugt werden und Verdünnung vom Blut.

Ein weiteres gerinnungshemmendes Medikament ist Marcumar. Dieses Medikament wird in Form von Tabletten eingenommen. Ihr Arzt wird Ihnen die richtigen Medikamente in Form von Medizin verabreichen. Informationen zu Krankheiten, Risiko und Medizin grade am Herz oder Herzinfarkt bekommen Sie von Ihrem Arzt. Dieser wird Ihnen auch zur Diagnostik und zur Folgen und welche vorbeugen es gibt Informieren.

Ich hoffe ich konnte dich von diagnostik der Krankheiten und Folgen gut Informieren.