Lungenembolie Verlauf

Bei der Lungenembolie handelt es sich um eine gefährliche Krankheit. Selbst bei einer rechtzeitigen Diagnose und eingeleiteten Therapie liegt die Sterblichkeitsquote immer noch bei acht bis zehn Prozent aller betroffenen Personen. Insbesondere ist die Gefahr eines Todes in den ersten beiden Stunden enorm hoch.




Sofern die betroffene Person diese Erkrankung überlebt, kann damit gerechnet werden, dass die Blutgerinnsel durch das körpereigene System in einem Zeitraum von einem Monat abgebaut werden. In diesem Fall bleiben keinerlei Schäden zurück. Rund ein Drittel aller Patienten erlebt jedoch eine wiederholte Lungenembolie oder Venenthrombose. Aus diesen Gründen ist es von enormen Wichtigkeit, dass die vorbeugend verschriebenen Medikamente in regelmäßigen Abständen eingenommen werden.

In einigen Fällen wird in die Pfortader ein Kava-Schirmchen eingebracht. Dieses Drahtgeflecht sorgt für das Abfangen des Gerinnsels im Blutstrom, so dass dieses keine Chance hat, in die Lunge zu gelangen. In einer Vielzahl von Fällen macht sich das Tragen von vom Arzt verordneten Kompressionsstrümpfen erforderlich.

Insbesondere für den Fall, dass lange Flugreisen auf dem Plan stehen sollte im Voraus abgeklärt werden, ob eine Gabe von Heparin Sinn macht. Gymnastische Übungen können sich die Patienten von ihrem Hausarzt oder einem Physiotherapeuten zeigen lassen.